Wie schreibst Du effektive Mails in Mailinglisten
Inhalt
Warum willst Du effektive Mails schreiben?
Worum geht es, Deine Subject: Zeile
vermeide Umlaute und anderes nicht-ASCII
Subject: wechseln, wenn Thema aendert
Von wem ist die Mail, Deine From: Zeile
Dein echter Name
Zeilenlaenge
fixed-width Font
Antworten und In-reply-to: und References: Zeilen
Jede Mail mit separatem Reply/Antworten
Neue Mails nie mit Reply/Antworten anfangen
Subject: Zeile von Antworten anpassen
Quote vorherige Mails in Deinen Antworten
Quote nur Noetiges
Quote nicht unten
Quote Zeichen und mehrfache Quotes
Name des Absenders quoten
7bit, 8bit, quoted printable, base64
HTML, MIME Attachments, binaere Files wie .DOC
Sig-Block Laenge
Sig-Block Trennzeichen
- Die LUGS-Listen sind keine bezahlte Hotline, sondern unbezahlte
freiwillige Diskussionsforen. Leute diskutieren hier fuer ihren
eigenen Spass. Wenn Du eine Frage stellst, wird sie nur beantwortet,
falls jemand Dir dazu etwas von seiner Zeit zu schenken bereit ist. Es
ist in Deinem Interesse, die Chancen dazu zu erhoehen
- Ziemlich viele der Leser hier bekommen mehrere hundert Mails pro
Tag, manche ueber 1000. Da ist schnelles Lesen und Verdauen wichtig.
Schlecht gemachte Mails, die unverhaeltnismaessig lange zum Lesen
brauchen, werden einfach ungelesen geloescht. Schlecht, wenn Deine
Frage darunter war
- Die Leser hier sind zumeist langjaehrige Hacker, v.a. die, die
gute Antworten geben koennen. Daher haben sie sich optimierte,
effektive Mailtechniken erschaffen und angewoehnt und erwarten
deren Gebrauch auch von anderen Leuten hier
- Du willst nicht den Eindruck erwecken, unbelehrbar oder
lernunfaehig zu sein. Dito auch nicht, dass Du auf Kosten
Anderer faul bist. Weil auch diese beiden Verhaltensweisen zu
loeschen statt Antworten fuehren
Die Subject: Zeile dient dazu, dem Leser Uebersicht ueber den Wert der
vielen ungelesenen Mails in seiner Inbox zu geben. Versetz Dich in die
Situation von jemanden mit Hunderten von Subject: Zeilen vor sich, der
schnell sehen will, ob eine Mail davon les- oder loesch-wuerdig ist.
Wird Deine Subject: Zeile ihn packen?
Kurze aussagelose Dinger wie "Linux", "Mail", "Frage", "Problem",
"Hilfe!" machen den Eindruck, dass Du Dir nicht mal Zeit nimmst, eine
ordentliche Frage zusammenzustellen. Warum also sollte jemand sich
Zeit nehmen wollen, Dir zu helfen? Eine gute, effektive Subject:
Zeile sagt aus, was fuer ein System Du hast, worum es geht, was damit
los ist, was Du willst. Telegramm-Stil ist genau recht dafuer. Kommas
sind gut, ein Punkt am Schluss verschwendet nur Platz. Sowas wie:
Subject: Suse 7.1, sendmail, Mails weiterleiten, sie bouncen
Auch danach in der Mail solltest Du alle sichtbaren Zeichen Deines
Problems auffuehren. Die Leute koennen nicht Gedanken lesen, also
muessen sie Dir in mehreren Mails die Daten zur Nase heraussaugen.
Oder schnell mal mehreren anderen gespraechigeren Leuten helfen. Was
machen sie wohl?
e-Mail verarbeitet von sich aus nur 7bit ASCII Zeichen, also die 2 mal
26 Buchstaben, ohne Umlaute und Akzente, die 10 Ziffern und ein paar
Satzzeichen. Wenn Du mehr als das verwendest, muessen die anderen
Zeichen gemaess der MIME Methode verpackt werden. Viele aeltere Mailer
koennen das nicht entpacken, was zu solchen Haesslichkeiten fuehrt:
Subject: =?iso-8859-1?Q?Re:_Bedingung_f=FCr_SMP_bei_P-133?=
So ein Subject schreit von Weitem: "Ich bin total unfaehig und
unwissend". Schlecht, wenn Du eine Antwort haben wolltest.
Manchmal willst Du ausgehend von einer bestehenden Mail ein verwandtes
Thema anschneiden. Aendere dann bitte die Subject: Zeile, damit man
sieht, dass es in der Mail nicht mehr um das alte Thema geht.
Wenn Du Alt und Neu diskutieren willst, dann mach 2 Mails draus, eine
in der alten Diskussion bleibende, eine fuer die neue Diskussion.
Sehr geschickt ist, wenn Du das Subject: so machst, damit die
Verknuepfung sichtbar erhalten bleibt:
Subject: Neues Thema (war Re: Altes Thema)
Diese Zeile dient dazu, dass die Leser Dich wiedererkennen
koennen. Sie ist Dein Angesicht im e-Mail, Deine Identitaet. An ihr
erkennt man Dich, von Deinem bisherig gemailten. Damit weiss man,
was man bei Dir voraussetzen kann, und was man Dir neu erklaeren muss.
Sehr unbeliebt sind sich staendig wechselnde Namen, weil so nicht
sichtbar ist, dass Deine Mails alle von der selben Person sind.
Die bei Subject angebrachten Bemerkungen ueber nicht-ASCII Zeichen
gelten auch fuer die From: Zeile. Sonst sieht es so aus:
From: Michael =?ISO-8859-1?Q?G=E4hwiler?=
Manche hier sind allergisch auf Pseudonyme, weil sie die resultierende
Anonymitaet nicht moegen, weil diese von manchen Personen missbraucht
wurde. Sie verlangen den echten Namen (= real name) des Absenders zu
sehen. Auch hier kannst Du Leser und so Antworten verlieren.
Das ist nicht universell. Anderen (v.a. den langjaehrigen Hackern)
hier ist es voellig egal, wie Du heisst, solange Du immer gleich
heisst, und Dich anstaendig benimmst. Aber das sind nicht alle.
Viele Leute hier verwenden 80 (oder 79) Zeichen breite Mailfenster. Das
ist nicht etwa wegen veralteten Rechnern, sondern auch weil manche
2 volle Fenster nebeneinander sichtbar haben wollen. Fuer sehr
effizientes Arbeiten, wie File oder Webpage holen und cut&paste
machen. Es gibt sogar Leute, die e-Mails ausdrucken wollen. Und da
stoeren unbegrenzte Zeilenlaengen.
Mails mit breiterem Text (oft so 90-110 Zeichen) erscheinen dann
umgebrochen als abwechselnde volle und kurze Zeilen. Das sieht
haesslich aus und ist schlecht/langsam zu lesen. Und es passt weniger
Text ins Fenster, also mehr scrollen. Oder loeschen statt Antwort.
Wenn jemand eine Antwort auf Deine Mail schreibt, werden Deine Zeilen
von den neuen abgesetzt mit einem ">" Zeichen. Die Zeilen werden
laenger. Und brechen dann maximal-scheusslich um. Also solltest Du
nicht mal die ganze Breite ausnutzen. Die RFC-1855 Norm schriebt 65
Zeichen vor. Bis zu ca 72 Zeichen gibt es keine Probleme.
e-Mail ist ein altes Medium, das aus der Zeit von primitiven Rechnern
stammt. Damals hatten alle Bildschirme (oder gar Fernschreiber) alle
Zeichen als gleich breiten (fixed-width) Font dargestellt. Dies wird
ab und zu ausgenutzt, um aus Schriftzeichen Graphiken zu erstellen.
Wenn Du einen Font mit nicht gleich breiten Zeichen verwendest, gehen
diese Graphiken bei Dir kaputt. Das selbige gilt auch fuer Tabellen.
Feste Zeichenbreite sieht etwas primitiv aus, aber es gibt e-Mail auch
seinen etwas eigenen Charakter.
Eine weitherum verwendete Methode (aber bei weitem nicht von allen
gemocht und benutzt), die Mailflut zu ordnen, ist, alle Mails nach
der "Reply/Antwort" Reihenfolge baumfoermig geordnet darzustellen,
sogenanntes Threading.
Wenn Du "Reply/Antworten" machst, sollte Dein Mailprogram die
Message-ID: Zeile der Mail auf die Du antwortest, als neue
In-reply-to: und References: Zeilen in Deine Mail kopieren.
Diese werden fuer die Thread-Berechnung verwendet.
Wenn es das nicht macht, zerfallen die Baeume bei den Lesern, was
Deine Chancen auf gelesen werden verringert.
Wenn Du Antworten auf mehrere Mails in eine Mail zusammenlegst, oder
gar dafuer einen neue Mail (ohne Reply) verwendest, gibt es
unvollstaendige oder gar keine In-reply-to: und References: Zeilen. Du
machst du Dich bei allen Threading-Liebhabern unbeliebt. Und wieder
wurde Deine Frage von einigen geloescht statt beantwortet.
Sonst wird Deine Mail faelschlich in den bestehenden Thread
hineingehaengt, statt als neuen Thread zu erscheinen. Wenn jemand den
Thread als uninteressant auf automatisch loeschen gesetzt hat, ist auch
Deine Frage mit weg. Pech gehabt.
Du solltest bei Antworten ins Subject: ein Re: (REply) addieren, sofern
Du nicht bereits eine bestehende Antwort mit Re: beantwortest.
Die Unsitte, Subject: Re[2] zu machen, wird von vielen
Mailern nachher in Subject: Re: Re[2] verwandelt, und so
waechst die Subject Zeile und die Lesbarkeit zerfaellt.
Die Unsitte, anstelle von Re: uebersetztes AW: oder Antw: oder SV: zu
verwenden, hat den selbigen Zerfallseffekt, aber noch beschleunigt,
wenn mehrere verschiedene Versionen interagieren. Als AW: Darstellen
auf dem Bildschirm ist OK, aber danach als nicht-Re: verschicken ist
schlecht. Als Re: darstellen (Uebersetzungsvorteil weg) und dann AW:
verschicken (kaputt) ist total unsinnig. Danke Microsoft.
Bei muendlichen Diskussionen folgen die Aussagen der Beteiligten
direkt hinter einander. Dafuer ist das Kurzzeitgedaechtnis gebaut,
das zu verarbeiten. Bei Mail-Listen werden Diskussionen in einzelne
Mails mit groesseren Abstaenden zerhackt, und erst noch gleichzeitig
mehrere Diskussionen gefuehrt. Dafuer waren Gehirne nicht gedacht.
Die Quotes (= uebernehmen eines Teils des Textes der Mail, auf die Du
antwortest, in deine Mail) dienen dazu, beim Leser die vorhergehende
Mail wieder in Erinnerung zu rufen, bevor in der jeweilige Diskussion
ein Schritt fortgefahren wird.
Bei Antworten ohne Quote muessen alle Leser die alte Mail suchen gehen
und lesen, um wieder aktuell zu sein (worum geht das hier?). Und manche
Programme werten gar keine In-reply-to: und References: Zeilen aus,
erlauben das gar nicht.
Also loescht man einfach Deine Mail. Das wolltest Du nicht.
Der Leser hat die vorhergehende Mail bereits bekommen und gelesen. Du
musst sie ihm nicht nochmals vorlesen. Nur ihn erinnern an sie. Dazu
braucht es nur ein paar griffige praegnante Zeilen. Die ganze Mail
(= Vollquote) ist eine Zeitverschwendung beim Leser. Und verlaengert
Modem Downloadzeiten. Du wirst dafuer als Vollquottel (Vollquote
Trottel) angesehen, nicht schmeichelhaft.
Dein Mailprogramm gibt Dir nicht den ganzen Text vor, weil der Leser das
alles wieder haben will, sondern weil Du selektiv herausloeschen musst.
Der Rechner weiss ja nicht, welcher Teil gut ist, um Deine Leser zu
erinnern. Du solltest es.
Besonders schlau ist, wenn Du auf mehrere separate Teile einer Mail
Bezug nimmst, dass Du fuer die Teile jeweils einzelne "Errinnerer" drin
laesst. Das erspart Dir komplizierte "und jetzt geht es um das"
Saetze, und der Leser erkennt bereits bekanntes.
Die Unsitte [...], [snip], [cut], [weggelassen] oder aehnliches zu
verwenden, verschwendet nur Deine und des Lesers Zeit. Jeder weiss,
dass Deine Quotes nur ein Teil sind. Ausnahme gilt nur bei Forwarden
eines nicht bereits bekannten Textes, wo man per default Vollstaendigkeit
annimmt.
Quotes dienen zur Erinnerung, das muss passieren bevor man
weiterdiskutiert. Sie nach Deinem neuen Zeugs anzubringen ist daher
sinnlos. Die ganzen Leser muessten zuerst nach unten gehen, dann dort
lesen, dann wieder nach oben, und dann lesen. Oder zuerst im Vakuum
Dein Zeugs lesen, dann die Erinnerung, und dann im Gedaechtnis wieder
Dein Zeugs aktivieren und anhaengen. Beides kostet Zeit. Oder sie
loeschen einfach Deine Mail ungelesen.
Besonders die Leute, die den ganzen Text unten anhaengen (Text oben,
Fullquote unten, = ToFu), sind aeusserst unbeliebt, weil sie viel Zeit
verbrauchen und erst noch mit Null Nutzen.
Ausnahme gilt auch da fuers Forwarden eines bisher nicht gesehenen
Textes. Dann soll zuerst Deine Einleitung (warum schickst du das)
kommen und dann das geschickte.
Beim Forwarden ist "inline"-Forwarding zu benutzen und nicht etwa
Einruecken wie beim Quoten.
----- Forwarded message from "Andrew J. Hutton" <ajh@linuxsymposium.org> -----
Date: Mon, 4 Feb 2002 15:07:29 -0500
From: "Andrew J. Hutton" <ajh@linuxsymposium.org>
To: lugsvs@lugs.ch
Subject: OLS 2002 Call For Papers
Reply-To: lugsvs@lugs.ch
Symposium Announcement
[...]
----- End forwarded message -----
Wenn Du Text einer vorhergehenden Mail in Deine uebernimmst, sollte
dieser mit ">" von deinem Text abgehoben werden. Damit kann man
zwischen Deinem Text und vorgehendem Text unterscheiden.
Wenn jemand einen Teil Deiner Mail quotet, wird er wiederum allem (mit und
ohne ">") ein weiteres ">" vorne anhaengen. Damit sieht man dann,
was von ihm (0 mal ">"), Dir (1) und vor Dir (2) her kommt. Dies kann
beliebig oft verschachtelt wiederholt werden, wobei ueber 5 mal
zurueckliegendes Zeugs selten Sinn macht.
Manche Programme stellen Quotes anders dar als Deinen neuen Text, damit
der Leser die Unterteilung besser sieht. Wenn Du nicht standardgemaess
quotest, dann killst Du diesen Mechanismus, was Dir keine Freunde macht.
Wenn Du auf eine Mail antwortest, sollte der in dessen From: Zeile
erhaltene Name vollstaendig mitgequotet werden, in Deinen Text, vor
dem Teil des Textes, den Du quotest, damit man erinnert wird, wer da
sprach. Nur so kann man die uebernommenen Teile dem urspruenglichen
Absender zuordnen, vor allem bei mehrfach gequoteten Mails.
Die Unsitte mancher Mailer, einfach "you wrote/Du schriebst"
hineinzuschreiben mag, zwar gehen in persoenlicher Mail, wo nur ein
Schreiber in Frage kommt, aber ist in Listen mit mehreren Absendern
untauglich. Wer war der "you/Du" da schon wieder?
Wenn Du eine Mail samt einer Quote drin quotest, dann sollte der dort
bereits gequotete Name erhalten bleiben, mit einem ">", weil es von
Deinem Vorlaeufer stammt. Sein Text hat dann nun 2 mal ">". Wenn Du
vom Vor-Vorgaenger nichts quotest, dann sollte sein Name auch nicht
mit rein.
Mail kann auch im Text nur 7bit ASCII Zeichen uebertragen. Alles
andere kann Probleme machen. Beim Mailer kann dann dann damit
folgendes anstellen:
- einfach als 8bit senden: vielleicht knallts bei manchen Lesern,
oder die Zeichen werden einfach ausgelassen, wenn Probleme damit
auch heute selten sind. In den Lugs-Listen wird 8bit akzeptiert.
- alle 8bit Zeichen in "quoted printable" verwandeln: siehe die
obigen Beispiele von Subject: und From: fuer wie haesslich es
wird, wenn der Leser sein Programm das nicht kennt
- den ganzen Text in base64 verpacken: das Resultat ist einfach
ein riesiger Zeichensalat, das ohne externes Programm gar nicht
lesbar ist, nicht mal der Teil aus ASCII Zeichen. Das heisst fuer
manche Leser per cut&paste in einen Decoder. Oder loeschen
- Am besten schickst Du einfach nur puren Text, das kann jeder
lesen. Umlaute als ae, oe, ue schrieben ist leicht angewoehnt
Manche moderne Mailprogramme verschicken per Default Mails in HTML
(formatierter Text mit Fonts, Farben, etc, wie in Webpages). Dies sieht
bei nicht HTML-faehigen Mailern scheusslich aus. Und man darf Deinen
Text aus einem mehrfachen an Schrott herauspicken. Oder warten, bis der
Mailer den Webbrowser angeworfen hat um es darzustellen. Oder man
killt die Mail einfach, was schneller geht. Ueber den laengeren
Download hat man sich bereits geaergert, was Dir auch kein Wohlwollen
einbringen wird. Du solltest Deinen Mailer also unbedingt auf "nur
Text" einstellen.
In die selbige "aus dem Schrott heraussuchen" Kategorie gehen MIME
Attachments. Du solltest externe Texte daher nie mit "Attach"
einfuegen, sondern immer aufmachen und die gewuenschten Teile mit
cut&paste einfuegen. Das kann dann auch garantiert jeder lesen.
Die totale Suende ist, wenn Du MS Word .DOC Files oder andere binaere
Fileformate (z.B. winmail.dat, ms-tnef-Attachments) anhaengst. Nicht
nur MIME Schrott, sondern auch noch base64
Zeichensalat, und selbst wenn man es auspackt, unlesbar ohne spezielle
Extrahierprogramme. Und erst noch riesengross im Download. Das ist die
absolut maximale Methode, sich unbeliebt zu machen, nur schlagbar, indem
man einen Virus oder Spam an die Liste schickt (oder alles obige kombiniert).
Manche Leute haben gerne einen informativen Sig-Block unten an ihren
Mails. Wenn Du das machst, dann vergiss nicht, dass dies Text ist, der
nach 100en von Mails langweilig wird. Also sollte er nicht gross und
aufdringlich sein. Bis zu 4 Zeilen wird akzeptiert, darueber schaedigt
es Deine Chancen.
Manche Leute verwenden X-<irgendwas>: Zeilen in ihren
Headern. Die haben die selbige Wirkung. Also auch sparsam verwenden.
Manche Mailer haben die Unsitte, eine 10-30 Zeilen lange "Grusskarte"
(vCard genannt)
anzuhaengen, oft auch noch MIME Attachment gemacht. Das wird auf jeden
Fall als unakzeptabel gross angesehen, und stempelt Dich zum Ignoranten
ab. Stell das also besser ab.
Wenn Du einen Sigblock verwendest, dann trenne ihn mit der offiziellen
Trennmarke vom Text. Die ist eine Zeile bestehend aus genau 2
Minuszeichen (-) und dahinter einem Leerzeichen ( ).
Auch das wird von manchen Mailern ausgenutzt, um Sig-Bloecke farblich
abzutrennen, komplett zu killen (Leser will die nicht sehen) und beim
Quoten gleich wegzulassen (Sig Bloecke dienen nie dem Erinnern). Das
zu sabotieren ist auch nicht sonderlich geschickt.
Neil Franklin, Gruendungsmitglied, seit ersten Mail in allen LUGS Listen drin
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