Swiss Penguin Logo

LINUX - Was ist das?

en fr
LUGS

Über die LUGS
Statuten und Protokolle
Sektionen
Terminliste
IRC
Mailinglisten
Kontaktadressen
Mitglied werden
Internes
Mitgliederliste

LINUX

Was ist Linux?
   Screenshots
Distributionen
   kmLinux
Firmen
Ressourcen
LIB

Dokumentation
Events
Projekte
Vorträge
Allgemeines

ChangeLog
Sprache
Galerie

Inhalt

  1. Kurze Einführung
  2. Screenshots
  3. Eigenschaften
  4. Unterstützte Plattformen
  5. Voraussetzungen
  6. Wer benützt Linux?
  7. Gründe, Linux zu benützen
  8. Wer leistet Support für Linux?
  9. Software

Kurze Einführung

Linux ist ein hochstabiles, sehr schnelles und voll funktionsfähiges Unix ähnliches Betriebssystem. Es wurde von einer Gemeinschaft von tausenden von Leuten auf dem Internet programmiert und wird unter der GNU General Public License verteilt, das heisst, es ist frei. Es wird weltweit von mehreren Millionen Leuten, Organisationen und Firmen benutzt (aktuelle Zahlen gibts beim Linux Counter).

Linux
Das ist "nur" der Kernel. Ein Kernel ist ein Stück Software, das die Kommunikation zwischen den einzelnen Hardwarekomponenten und den Anwenderprogrammen regelt. Das mag trivial klingen, ist aber eine sehr komplexe Aufgabe. Jedes OS (Operating System) hat einen Kernel, nur werden die wenigsten nach dessem Namen benannt.
Betriebsystem (engl. Operating System)
Ein Kernel allein nützt noch (fast) niemandem etwas. Damit ein Mensch mit ihm arbeiten kann braucht ein OS weitere, elementare Programme um funktionieren zu können. Das Programm init beispielsweise ist einer dieser wichtigen Bestandteile, ohne es kann das Betriebsystem nicht booten.
X-Server
Es ist möglich ein Linux-Betriebsystem (also Kernel und "Systemprogramme") auf einer 10MB-Festplatte unterzubringen. Allerdings steht dann mit Sicherheit nur eine Shell (Befehlszeilen-Prompt) als Benutzerschnittstelle zur Verfügung. Heute möchten nur noch wenige den Komfort einer grafischen Benutzeroberfläche missen, trotzdem ist eine grafische Oberfläche (unter Unix X-Server, X Window System oder X11 genannt) nicht Teil des Betriebsystems, sondern ein Progamm, das auf diesem läuft.
Anwendungen
Alles was wir so zum Arbeiten mit dem Computer brauchen, also z.B. eine Office-Software, Internet-Tools, Buchhaltungen, Spiele, Photobearbeitung, Audio-Software, etc, etc.
Distribution
Alles obengenannte ergibt zusammen eine Distribution. Linux-Distributoren sind unabhängige Organisationen die Software für Linux sammeln und vertreiben. Mehr über die verschiedenen Distributionen.

Screenshots

Da viele Screenshots viel Platz und viel Bandbreite brauchen, stehen sie auf einer anderen Seite.

Eigenschaften

Unterstützte Plattformen

  • Entweder 32- oder 64-bittig, das hängt von der Computer-Architektur ab.
  • Multitasking: mehrere Programme laufen zur selben Zeit.
  • Multi-User: mehrere Benutzer auf der selben Maschine zur selben Zeit.
  • Multi-Plattform: Linux läuft auf den verschiedensten Prozessoren.
  • Multi-Processing: SMP (Symmetric Multi-Processing) für bis zu 16 Prozessoren.
  • Clustering: Cluster von beliebiger Grösse (es gibt schon solche mit 520 Maschinen).
  • Geschützter Speicher damit ein Prozess nicht das ganze System mitreissen kann, wenn er verrückt spielt.
  • Programme, die bestimmte Teile nur nachladen, wenn sie wirklich gebraucht werden.
  • Virtueller Speicher mit Paging (das heisst nur Teile von Prozessen können auf die Festplatte ausgelagert werden).
  • Freier Speicher wird in einem Pool verwaltet, der sowohl Programme als auch Disk-Cache bedient: aller freie Speicher kann zum Cachen verwendet werden.
  • Dynamisch gelinkte Bibliotheken (DLL), statische natürlich auch.
  • Grösstenteils kompatibel mit Unix (POSIX, System V und BSD) auf der Ebene des Quell-Codes. Der Unix98-Standard wird ebenfalls angestrebt (und bald erreicht).
  • POSIX Job Kontrolle, QNX artiges Scheduling ist ebenfalls möglich.
  • Ein nicht fragmentierendes Dateisystem (Extended 2) mit langen Dateinamen (255 Zeichen) und Partitionen von bis zu 4 Terabyte. Es unterstützt Hard- und Softlinks.
  • Unterstützt etwa ein Duzend Dateisysteme, unter anderem VFAT / FAT32, Windows NT / NTFS, MacOS / HFS, QNX, BSD 4.3 ufs, Coda und Amiga / AFFS.
  • Bis zu 64 virtuelle Konsolen.
  • Der ganze Quell-Code ist erhältlich, eingeschlossen der ganze Kernel und alle Treiber.
  • Schnell, sogar richtig schnell! Und wahrscheinlich der schnellste 100Mbit-Ethernet TCP/IP Code der Welt.
  • Ein Grossteil der PC-Hardware wird unterstützt, dazu gehören auch Sound-, Ethernet-, ATM-, Appletalk-, TV-, ISDN- und Multiport-Karten, Joysticks etc.
  • Viele Netzwerk-Protokolle wie TCP/IP Versionen 4 und 6, IPX/SPX, Token-Ring, Ethertalk, Appletalk etc.
  • Ganze Haufen von schönen Netzwerk-Eigenschaften wie Masquerading (NAT), Tunneling, Forwarding, Routing, Firewalling usw.

Intel 80386: PCs, die auf Intel, AMD oder Cyrix Prozessoren basieren (x86-Technologie).

Intel IA-64: der neue von Intel wird von beginn weg unterstützt.

Intel 8086: Es gibt ein Projekt, Linux auf den 8086 zu portieren, noch nicht ganz fertig.

Power PC 604: Power Macintosh und Kompatible. Beachten Sie, dass es zwei Linux-Versionen für den PPC gibt: eine generische und eine, die auf dem Mach-Microkernel aufbaut.

Motorola 68020: Amiga oder Atari ST mit einem 68020 brauchen einen zusätzlichen Coprozessor für die Speicherverwaltung (PMMU MC 68851) oder einen 68030. Ebenso Sun 3/80 und Classic Macintosh.

Motorola 68000: MicroLinux für 68000 Prozessoren ohne MMU: Palmpilot, Amiga 500, Atari ST und verschiedenste embedded Systeme.

MIPS R3000: einige Decstations, möglicherweise Nintendo 64.

ARM: Acorn Archimedes.

Alpha: DEC Alpha und Kompatible. Dieser Port hat immer noch Geschwindigkeits-Probleme.

Sparc: Sun4M und höher. Ebenso Ultrasparc Prozessoren. Das ist einer der schnellsten und stabilsten Ports.

Voraussetzungen

Linux benötigt allermindestens 4 MB RAM, beziehungsweise 8 für das X Window System. 128 MB werden empfohlen. Es ist möglich ein Minimal-System mit weniger als 50 MB Festplatten-Platz zu installieren, aber wir empfehlen 1 GB. Für die CPU ist bei Intel Prozessoren ein 80386sx das Minimum.

Wer benützt Linux?

Viele Privatpersonen benützen es als Workstation; speziell Studenten, System-Betreuer und Programmierer. Linux wird auch in vielen Firmen eingesetzt, dort vor allem als Server für verschiedene Aufgaben wie Mail, WWW, File-Server, Firewalls oder auch als Applikations-Server. Einige Firmen benutzen Linux als über das Netz wartbare Thin-Clients. Sehr populär ist Linux unter Internet Providern, schauen Sie mal unter Schweizer Firmen und Linux nach.

Gründe, Linux zu benützen

Es ist schneller, stabiler und besser skalierbar als so manches, kommerzielles System. Anschaffungs- und Unterhaltskosten sind niedrig, was zu einem hervorragenden Preis-/Leistungsverhältniss führt. Die Hardwareunterstützung ist besser, als bei den meisten anderen Unix-Systemen. Die Quellen sind verfügbar. Fehler werden sehr schnell behoben, oft innert weniger Stunden nach der Entdeckung.

Wer leistet Support für Linux?

Sie erhalten gratis Support von zahlreichen Internet-Newsgruppen, Mailing-Listen und ungezählten WWW-Seiten. Sie haben die Möglichkeit, dem Programmierer direkt eine Mail zu schicken. Sie können auch mit Ihrer lokalen Linux oder Unix User Gruppe Kontakt aufnehmen. Wenn Sie kommerziellen Support benötigen, können Sie sich an einen der Distributoren oder eine Firma, die Linux einsetzt und unterstützt, wenden. Einige dieser Firmen können Sie auf der Seite über Schweizer Firmen und Linux finden.

Software

Fast alles, das unter irgendeinem Unix läuft, läuft auch unter Linux. Darin eingeschlossen sind auch der Netscape Navigator / Communicator. Der kommende 86Open Standard wird ein gemeinsames Binär-Format für fast alle x86 basierten Unixe definieren (SCO, Unixware, Solarix/x86, BSD und natürlich Linux).

Alle GNU Software (auch Emacs), Gimp und verschiedenste GNU Compiler werden nach Linux portiert.

Es gibt auch Office-Anwendungen für Linux: darunter StarOffice, ApplixWare und KOffice.

Auch Datenbanken gibt es: Oracle, DB2, Informix und Sybase sind schon portiert worden.

Auch Spiele sind vorhanden: Das neueste vom neuen fehlt leider oft, aber es bessert sich. iD Software will alle ihre Spiele nach Linux portieren. Es lohnt sich ausserdem auf einen Klick bei Loki vorbeizuschauen. Deren Liste der portierten Spiele ist bereits beeindruckend lang.

Powered by Linux, served by Apache / PHP, last changes done 04.02.2008 -- Copyright